Schweizerische Hilfe für Mutter und Kind (SHMK)

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Hilfsgesuche im Jahr 2012

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33 Gründe für ein Baby

33 Gründe für ein Baby

33 Gründe für ein Baby und gegen eine Abtreibung
Die Geschichten des Monats

Die Geschichten des Monats

Ein Gespräch mit der SHMK lohnt sich

SHMK setzt sich gegen Abtreibungen ein

Schülerin mit Plädoyer online erfolgreich

Eine Siebtklässlerin hat es gewagt, mit einem Plädoyer gegen Abtreibung zum Rhetorik-Wettbewerb ihrer Schule anzutreten. Die 12-jährige Lia übte ihre fünfminütige Ansprache vor einer Kamera, gewann den Wettbewerb und stellte das Video ins Internet. Schon über eine Million Mal wurde ihr Plädoyer seit Februar 2009 angeschaut.

Fünf Schritte» – die Heilung der Abtreibungswunden

Manfred M. Müller, Chefredakteur der Zeitschrift "Medizin und Ideologie" der Europäischen Ärzteaktion, ist Autor des 40-seitigen Büchleins "Fünf Schritte" - die Heilung der Abtreibungswunden"; er schildert heilende Wege aus dem Post Abortion Syndrom (PAS). Drei Fragen an den Literaturwissenschaftler und Theologen:

SHMK: Herr Müller, welche Haltung soll man im Umgang mit Frauen, die abgetrieben haben, vermeiden?

 

Manfred M. Müller: Erstens das besserwisserische Aburteilen und zweitens das verheerende Beschwichtigen. Warum?

Keiner von uns kennt die Geschichte der Frauen (und Männer), die abtreiben. Welche Verletzungen gibt es in ihrer Biographie? Welche Panik haben sie erlebt, die sie zu diesem tödlichen Kurzschluss der Abtreibung getrieben hat? Welche Engpässe oder Egoismen sind im Letzten die ausschlaggebenden Beweggründe gewesen?

Daraus aber nun zu schliessen, wir sollten die Abtreibung bagatellisieren, ist ebenfalls fehl am Platz. Die Frau bzw. der Mann wissen ja im Grunde um das Falsche ihrer Entscheidung.

 

Welche Widerstände müssen Frauen mit dem PAS aufgeben, um einer Heilung entgegenzuschauen?

 

Verdrängung, Projektion und Rechtfertigung. Die Verdrängung kann dermassen vehement sein, dass sich eine Frau zwar an Operationstermine anderer Art erinnert, nicht aber an eine Abtreibung, die erst ein Jahr zurückliegt. Projektion meint das Abschieben der eigenen Verantwortung auf Andere. Rechtfertigung schliesslich bedient sich der Offensive: lautstark wird die Abtreibung verteidigt und gutgeheissen, eine Konfrontation mit dem Erlebten wird von vorneherein abgeblockt.

Welche Heilungsschritte lassen eine Frau mit dem PAS wieder aufleben?

1. Die Frau sagt Ja zu ihrem Schmerz. Der Schmerz wird nicht kaschiert oder verdrängt. Die Frau gibt zu, dass der Schmerz mit ihrer Abtreibung zu tun hat.

2. Die Frau nennt das Vergangene beim Namen. Die Abtreibung ist keine Schwangerschaftsunterbrechung, sondern Tötung ihres Kindes.

3. Die Frau gesteht ihre Schuld. Es mag sein, dass die Frau unter grossem Druck gestanden ist, als sie der Abtreibung zustimmte. Doch ist es notwendig, dass die Frau erkennt, dass sie an der Abtreibung mitschuldig ist.

4. Die Frau wünscht die Versöhnung. Versöhnung mit dem getöteten Kind. Versöhnung mit den Menschen, die zur Abtreibung gedrängt haben. Aber auch Versöhnung mit sich selbst und Versöhnung mit Gott, dem Schöpfer des Lebens – durch Bereuen und Bekennen der Schuld.

5. Die Frau wählt das Leben. In der Abtreibung wurde ein ungeborenes Kind ausgelöscht. Jetzt lernt die Frau, dass das Leben Geschenk ist – sie wählt nun das Leben, das sie einstmals verneinte. Ende des Interviews

Abtreibung löst keine Probleme, sie schafft neue und grössere. Es hilft nichts, wenn die Folgen der Abtreibung verharmlost werden – gerade der Frau nützt es nichts. Die SHMK leistet konkrete Beratung und Hilfe, um einen Ausweg zu finden, den Kindern das Leben zu erhalten und Frauen vor den schweren Folgen einer Abtreibung zu bewahren.