Hilfsgesuche im Jahr 2012
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33 Gründe für ein Baby
- Weil kein anderes Wort so zärtlich klingt wie «Mamma»
- Weil Kinder tausendmal sagen: «Ich hab dich lieb»
- Weil ich stolz sein darf, Mutter zu sein
- Weil die Zeit mit einem Kind spannender ist als Disco
- Weil mich niemand zwingen kann, Nein zum Baby zu sagen
- Weil ein Baby hilft, viele Probleme zu lösen
- Weil ein Nein zum Baby nur Probleme schafft
- Weil ein Baby mein Selbstwertgefühl steigert
- Weil ich weiss, dass ich nie wieder allein bin, auch im Alter nicht
- Weil ich Kindergeld bekomme
- Weil ein Baby Zukunft bedeutet
- Weil die Welt dringend neue Talente braucht
- Weil das Baby mich braucht
- Weil ein Baby der schönste Liebesbeweis ist
- Weil Gott will, dass Babys leben
- Weil es so schön ist, einen Namen zu suchen
- Weil Kinder glücklich machen
- Weil es so schön ist, in Kinderaugen zu blicken
- Weil Babylachen noch schöner klingt als die schönste Melodie
- Weil ein Baby ein Mensch ist, ganz unschuldig und rein
- Weil man mit Kindern länger jung bleibt
- Weil schwangere Frauen von Tag zu Tag schöner werden – sie strahlen von innen
- Weil man endlich wieder Märchen (vor)lesen kann
- Weil ein Babylachen bei der Mutter Glückshormone ausschüttet
- Weil dieses Land mehr Liebe braucht
- Weil Babys so gut riechen
- Weil ein Kind Fragen stellt, über die man selbst nachdenken sollte
- Weil nichts auf der Welt sich zarter anfühlt als Babyhaut
- Weil man am Strand wieder Sandburgen bauen darf
- Weil Kinder zu haben tausendmal schöner ist als Hunde, Katzen oder Schildkröten
- Weil man Kinder so süss anziehen kann
- Weil es das schönste Baby der Welt wird
- Weil Gott in der Bibel gesagt hat: «Seid fruchtbar und mehret euch!» (1. Mose 1,2)
Schülerin mit Plädoyer online erfolgreich
Eine Siebtklässlerin hat es gewagt, mit einem Plädoyer gegen Abtreibung zum Rhetorik-Wettbewerb ihrer Schule anzutreten. Die 12-jährige Lia übte ihre fünfminütige Ansprache vor einer Kamera, gewann den Wettbewerb und stellte das Video ins Internet. Schon über eine Million Mal wurde ihr Plädoyer seit Februar 2009 angeschaut.
Mögliche Folgen einer Abtreibung

PAS (Post Abortion Syndrome)
Syndrom meint immer eine ganze Gruppe von typischen Symptomen, die spezifisch einem bestimmten Trauma oder einer Verletzung zugeordnet werden können. Wenn wir an dieser Stelle die möglichen Folgeerscheinungen einer Abtreibung aufzählen (PAS), dann bedeutet das nicht, dass nun alle Frauen nach einer Abtreibung an allen diesen Symptomen leiden müssen. Es handelt sich jedoch um signifikante Beobachtungen, die Fachleute bei zahlreichen Frauen, die abgetrieben haben, beobachten konnten.
Tabu in der Psychiatrie?
Das PAS als solches fehlt noch in den offiziellen Diagnosecodices der Psychiatrie. Auch AIDS oder die Creutzfeld-Jakob-Krankheit waren einmal Krankheiten, die existierten, bevor sie von der Wissenschaft ganz anerkannt wurden. Problematisch ist, wenn die Wissenschaft dazu beiträgt, Tabus aufzubauen. Frauen sollen ihre Trauer ausdrücken und ausleben können, ohne das Gefühl haben zu müssen, dass dies der politischen Opportunität widerspricht. Bei Fehlgeburten reagieren die davon betroffenen Berufsleute und die Gesellschaft heute zunehmend sensibler auf die Bedürfnisse von Frauen und ihren Partnern. Es werden Zeit und Möglichkeiten eingeräumt, um über diese Kinder zu trauern. In jüngster Zeit werden sogar würdige Bestattungen ermöglicht. Warum sollen also Frauen nicht auch über Ihre abgetriebenen Kinder trauern dürfen? Warum sollen sie sich dem gesellschaftlichen Druck beugen und einfach nicht darüber sprechen dürfen?
Liste möglicher Symptome des PAS
Eine Abtreibung stellt einen keineswegs zu bagatellisierenden Eingriff in den natürlichen Ablauf des weiblichen Organismus dar. Je nach der persönlichen Lebenssituation der Frau treten erhebliche rein organische Folgeerscheinungen über psychosomatische bis hin zu psychischen Phänomenen auf.
I. Mögliche körperliche (somatische) Folgeerscheinungen
(die aber nicht zum eigentlichen PAS gezählt werden)
1. Frühe Komplikationen bei einer Abtreibung
- Verletzungen der Gebärmutter
- Blutungen
- Infektionen
2. Spätere Komplikationen nach einer Abtreibung
- Verwachsungen im Unterleib
- Menstruationsstörungen
- Unfruchtbarkeit ohne organische Ursache
- Probleme bei späteren Schwangerschaften, beispielsweise ein höheres Risiko für Fehl- oder Frühgeburten; erhöhte perinatale Sterblichkeit des Kindes (während und nach der Geburt); erhöhtes Risiko für Eileiter- oder Bauchhöhlenschwangerschaften
II. Psychosomatische Folgen einer Abtreibung
- Funktionelle Unterleibsbeschwerden (d.h. ohne direkte organische Ursache)
- Funktionale Sexualstörungen (Störungen des Geschlechtstriebs, Orgasmusstörungen), Schmerzen beim Verkehr (Dyspareunie, Frigidität)
- Migräne
- Ein- und Durchschlafstörungen, Alpträume
III. Psychische Folgeerscheinungen einer Abtreibung
- Unbegründetes und unkontrolliertes Weinen
- Angstzustände
- Starke Stimmungsschwankungen und Unausgeglichenheit
- Anzeichen nervlicher Angespanntheit, wie Schweissausbrüche, Zittern, Erröten, Erblassen und allgemeine Nervosität
- Innere Unruhe und Anspannung, evtl. auch Hyperaktivität
- Konzentrations- und Gedächtnisstörungen
- Depressionen
- Scham-, Reue- und Schuldgefühle
- Selbstmordgedanken
- Gefühl der Verlassenheit und inneren Leere
- Absterben des Gefühlslebens («Roboter feeling»)
- Gefühl der Einsamkeit, Ausgrenzung und Isolation
- Gefühl der emotionalen Gleichgültigkeit
- Gefühl des Verdammtseins bzw. Beschmutztseins hinsichtlich der Beziehung zu einer höheren Macht oder zu den Menschen
- Störung des Selbstwertgefühls
- Autoaggression (Nägelkauen, Zähneknirschen, Kratzen)
- Medikamenten, Alkohol- und Drogenmissbrauch
- Starke Reaktion bei Geräuschen, die an die Absaugcurettage erinnern (wie Staubsaugerlärm)
- Zwanghaftes Wiedererleben der Abtreibung in der Vorstellung
- Mehrfachabtreibungen (zwanghaftes Wiederholen)
- Starke Gefühlsreaktionen beim Anblick einer Schwangeren oder eines Babys
- Stärkeres Widersetzen bei frauenärztlichen Untersuchungen
- Angst vor «Bestrafung» durch schwere Krankheit oder Unfälle der anderen eigenen Kinder (Niobe-Syndrom)
- Beziehungsstörungen
- Hass und Ekelgefühle gegenüber Sexualität
- Wut und Hass gegenüber dem Kindsvater, dem abtreibenden Arzt oderMännern generell
- Hilflosigkeit gegenüber den nachfolgenden Kindern; erhöhtes Risiko für Misshandlungen
- Gefühl des Verlustes der elterlichen Autorität gegenüber den anderen Kindern
IV. Wiedergutmachungstendenzen nach einer Abtreibung
- Engagement im Kampf gegen Abtreibung bzw. bei anderen lebensschützenden Organisationen (z.B. Umweltschutzorganisationen, Kinderschutzorganisationen etc.)
- Soziales Engagement, bspw. Aufnahme eines Pflegekindes oder Adoption
- (Rasche) erneute Schwangerschaft: das neue Kind als «Ersatz» für das verlorene
- Überängstlichkeit; Überbeschützen der nachfolgenden Kinder
- Verarbeitung der Abtreibung durch Tagebuchaufzeichnungen, Schreiben von Gedichten, Büchern, Briefen
(Diese Liste beansprucht keine Vollständigkeit.)
Falls Sie bei sich eines oder mehrere der obenstehenden Symptome feststellen können und Hilfe bei der Bewältigung Ihres Schmerzes nach Abtreibung oder Fehlgeburt benötigen, wenden Sie sich an helpline(at)shmk.ch. Ihre Anfragen werden absolut vertraulich behandelt.






