Schweizerische Hilfe für Mutter und Kind (SHMK)

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Hilfsgesuche im Jahr 2010

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33 Gründe für ein Baby und gegen eine Abtreibung

33 Gründe für ein Baby und gegen eine Abtreibung

33 Gründe für ein Baby und gegen eine Abtreibung
Die Geschichten des Monats

Die Geschichten des Monats

Ein Gespräch mit der SHMK lohnt sich

SHMK setzt sich gegen Abtreibungen ein

Lias Kampf gegen die Abtreibung

Eine Siebtklässlerin hat es gewagt, mit einem Plädoyer gegen Abtreibung zum Rhetorik-Wettbewerb ihrer Schule anzutreten. Die 12-jährige Lia übte ihre fünfminütige Ansprache vor einer Kamera, gewann den Wettbewerb und stellte ihren 5-Minuten-Film ins Internet. Über 1'000'000 Mal wurde ihr Plädoyer gegen Abtreibungen seit Februar 2009 angeschaut.

Mögliche Folgen einer Abtreibung

Eine Abtreibung stellt einen keineswegs zu bagatellisierenden Eingriff dar
Das Post-Abortion-Syndrom (PAS)

Ein Syndrom bezeichnet eine Gruppe von Symptomen, die mit einem bestimmten Trauma oder einer Verletzung zusammenhängen.

Die möglichen Folgeerscheinungen einer Abtreibung (PAS), die weiter unten aufgelistet sind, müssen nicht unbedingt bei allen Frauen auftreten, und erscheinen auch nicht als Ganzes. Oft tauchen nur einzelne Symtome auf.

Experten konnten diese Symptome bei vielen Frauen, die eine Abtreibung hinter sich haben, feststellen.


Mögliche Symptome des PAS

Eine Abtreibung ist in jedem Fall ein ernstzunehmender Eingriff in die natürlichen Abläufe des weiblichen Organismus. Nach einer Abtreibung können bei einer Frau die unterschiedlichsten Folgeerscheinungen auftreten. Diese hängen oft mit der Lebenssituation der Frau zusammen.

 

I. Körperliche (somatische) Folgeerscheinungen

(zählen nicht zum PAS)

1. Frühe Komplikationen bei einer Abtreibung

  • Verletzungen der Gebärmutter
  • Blutungen
  • Infektionen

2. Spätere Komplikationen nach einer Abtreibung

  • Verwachsungen im Unterleib
  • Menstruationsstörungen
  • Unfruchtbarkeit ohne organische Ursache
  • Probleme bei späteren Schwangerschaften, beispielsweise ein höheres Risiko für Fehl- oder Frühgeburten; erhöhte perinatale Sterblichkeit des Kindes (während und nach der Geburt); erhöhtes Risiko für Eileiter- oder Bauchhöhlenschwangerschaften

II. Psychosomatische Folgen einer Abtreibung

  • Funktionelle Unterleibsbeschwerden (d.h. ohne direkte organische Ursache)
  • Funktionale Sexualstörungen (Störungen des Geschlechtstriebs, Orgasmusstörungen), Schmerzen beim Verkehr (Dyspareunie, Frigidität)
  • Migräne
  • Ein- und Durchschlafstörungen, Alpträume

III. Psychische Folgeerscheinungen einer Abtreibung

 

  • Unbegründetes und unkontrolliertes Weinen
  • Angstzustände
  • Starke Stimmungsschwankungen und Unausgeglichenheit
  • Anzeichen nervlicher Angespanntheit, wie Schweissausbrüche, Zittern, Erröten, Erblassen und allgemeine Nervosität
  • Innere Unruhe und Anspannung, evtl. auch Hyperaktivität
  • Konzentrations- und Gedächtnisstörungen
  • Depressionen
  • Scham-, Reue- und Schuldgefühle
  • Selbstmordgedanken
  • Gefühl der Verlassenheit und inneren Leere
  • Absterben des Gefühlslebens («Roboter feeling»)
  • Gefühl der Einsamkeit, Ausgrenzung und Isolation
  • Gefühl der emotionalen Gleichgültigkeit
  • Gefühl des Verdammtseins bzw. Beschmutztseins hinsichtlich der Beziehung zu einer höheren Macht oder zu den Menschen
  • Störung des Selbstwertgefühls
  • Autoaggression (Nägelkauen, Zähneknirschen, Kratzen)
  • Medikamenten, Alkohol- und Drogenmissbrauch
  • Starke Reaktion bei Geräuschen, die an die Absaugcurettage erinnern (wie Staubsaugerlärm)
  • Zwanghaftes Wiedererleben der Abtreibung in der Vorstellung
  • Mehrfachabtreibungen (zwanghaftes Wiederholen)
  • Starke Gefühlsreaktionen beim Anblick einer Schwangeren oder eines Babys
  • Stärkeres Widersetzen bei frauenärztlichen Untersuchungen
  • Angst vor «Bestrafung» durch schwere Krankheit oder Unfälle der anderen eigenen Kinder (Niobe-Syndrom)
  • Beziehungsstörungen
  • Hass und Ekelgefühle gegenüber Sexualität
  • Wut und Hass gegenüber dem Kindsvater, dem abtreibenden Arzt oderMännern generell
  • Hilflosigkeit gegenüber den nachfolgenden Kindern; erhöhtes Risiko für Misshandlungen
  • Gefühl des Verlustes der elterlichen Autorität gegenüber den anderen Kindern

IV. Wiedergutmachungstendenzen nach einer Abtreibung

 

  • Engagement im Kampf gegen Abtreibung bzw. bei anderen lebensschützenden Organisationen (z.B. Umweltschutzorganisationen, Kinderschutzorganisationen etc.)
  • Soziales Engagement, bspw. Aufnahme eines Pflegekindes oder Adoption
  • (Rasche) erneute Schwangerschaft: das neue Kind als «Ersatz» für das verlorene
  • Überängstlichkeit; Überbeschützen der nachfolgenden Kinder
  • Verarbeitung der Abtreibung durch Tagebuchaufzeichnungen, Schreiben von Gedichten, Büchern, Briefen

(Diese Liste beansprucht keine Vollständigkeit.)

 

Falls Sie bei sich eines oder mehrere der obenstehenden Symptome feststellen können und Hilfe bei der Bewältigung Ihres Schmerzes nach Abtreibung oder Fehlgeburt benötigen, wenden Sie sich an helpline(at)shmk.ch. Ihre Anfragen werden absolut vertraulich behandelt.