Hilfsgesuche im Jahr 2010
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33 Gründe für ein Baby und gegen eine Abtreibung
- Weil kein anderes Wort so zärtlich klingt wie «Mamma»
- Weil Kinder tausendmal sagen: «Ich hab dich lieb»
- Weil ich stolz sein darf, Mutter zu sein
- Weil die Zeit mit einem Kind spannender ist als Disco
- Weil mich niemand zwingen kann, Nein zum Baby zu sagen
- Weil ein Baby hilft, viele Probleme zu lösen
- Weil ein Nein zum Baby nur Probleme schafft
- Weil ein Baby mein Selbstwertgefühl steigert
- Weil ich weiss, dass ich nie wieder allein bin, auch im Alter nicht
- Weil ich Kindergeld bekomme
- Weil ein Baby Zukunft bedeutet
- Weil die Welt dringend neue Talente braucht
- Weil das Baby mich braucht
- Weil ein Baby der schönste Liebesbeweis ist
- Weil Gott will, dass Babys leben
- Weil es so schön ist, einen Namen zu suchen
- Weil Kinder glücklich machen
- Weil es so schön ist, in Kinderaugen zu blicken
- Weil Babylachen noch schöner klingt als die schönste Melodie
- Weil ein Baby ein Mensch ist, ganz unschuldig und rein
- Weil man mit Kindern länger jung bleibt
- Weil schwangere Frauen von Tag zu Tag schöner werden – sie strahlen von innen
- Weil man endlich wieder Märchen (vor)lesen kann
- Weil ein Babylachen bei der Mutter Glückshormone ausschüttet
- Weil dieses Land mehr Liebe braucht
- Weil Babys so gut riechen
- Weil ein Kind Fragen stellt, über die man selbst nachdenken sollte
- Weil nichts auf der Welt sich zarter anfühlt als Babyhaut
- Weil man am Strand wieder Sandburgen bauen darf
- Weil Kinder zu haben tausendmal schöner ist als Hunde, Katzen oder Schildkröten
- Weil man Kinder so süss anziehen kann
- Weil es das schönste Baby der Welt wird
- Weil Gott in der Bibel gesagt hat: «Seid fruchtbar und mehret euch!» (1. Mose 1,2)
Erste und zweite Schwangerschaftswoche

Im Sprachgebrauch der Medizin beginnt eine Schwangerschaft schon rund zwei Wochen vor der Empfängnis des Kindes, nämlich am ersten Tag der letzten Periode der Frau. Dies aus praktischen Gründen - weil der genaue Zeitpunkt der Empfängnis vielen Frauen unbekannt ist. Die Verschmelzung von Ei- und Samenzelle, und somit der Beginn eines neuen Menschen, kann normalerweise nach dem 12. Tag des Zyklus stattfinden.
Diese in Schwangerschaftswochen angegebene Dauer der Schwangerschaft liegt daher immer um zwei Wochen über dem tatsächlichen Alter des Kindes.
Der Embryo nistet sich 3-4 Tage, nachdem er im Eileiter entstanden ist, in der Gebärmutter ein.
Diese ist bereits auf eine Schwangerschaft vorbereitet. Die Gebärmutterschleimhaut ist dicker geworden, damit sich der Embryo einnisten kann. Wenn kein Embryo kommt, wird die Schleimhaut wieder abgestossen. Dies ist dann die Monatsblutung der Frau.
Erste Lebenswoche

Von den etwa 300 Millionen abgegebenen Spermien erreichen nur gerade etwa 300 eine Eizelle. Doch nur ein einziges Spermium wird die Eizelle befruchten. Einen kurzen Moment lang ist die Hülle der Eizelle durchlässig, und ein Spermium kann sich in das Ei hineinbohren. Sobald die Samenzelle im Ei ist, verhärtet sich die äussere Schicht reflexartig, so dass keine weiteren Spermien mehr eindringen können.
Im Moment der Kernverschmelzung entscheiden sich viele Eigenschaften des Kindes, ganz besonders die Frage, ob es ein Junge oder ein Mädchen wird. Es setzt eine rasante Entwicklung der Zellteilung ein. Nach erfolgreicher Einnistung wird aus der Gebärmutter ein Signal gesendet, das dem Körper der Frau die Schwangerschaft anzeigt. Es ist das Hormon HCG, das auch die Basis für den Schwangerschaftstest liefert.
Zweite und dritte Lebenswoche

Nun beginnt die Entwicklung der Plazenta. Dazu dringen einige Zellen tiefer in die Gebärmutterschleimhaut ein. Nach nur 21 Tagen hat sich der kleine Mensch so weit entwickelt, dass er ein s-förmiges Herz aufweist, das zu schlagen beginnt. Es ist noch nicht in Vorhöfe und Kammern unterteilt. Die inneren Organe, Leber, Lunge, Magen, Darm und Nieren beginnen sich jetzt zu bilden. Ab diesem Zeitpunkt erfährt die Mutter durch Ausbleiben der Regelblutung das sie schwanger ist. (Grösse des Embryos: ca. 2,5 mm)
Vierte Lebenswoche

In der 4. bis zur 8. Lebenswoche werden alle Organe angelegt. In dieser Zeit entstehen Nervensystem, Auge, Innenohr und Oberhaut, Verdauungs- und der Atmungsorgane einschliesslich der dazugehörigen Drüsen; weiter Knochen, Muskeln, Herz, Blut- und Lymphgefässe und ein Grossteil der Harn- und Geschlechtsorgane. Danach muss das Kind nur noch wachsen, bis es auf die Welt kommt.
Arme und Beine werden erkennbar. Augen und Ohren werden sichtbar, der Mund öffnet sich, die Zunge beginnt sich zu entwickeln. (Grösse des Embryos: ca. 0,6 cm)
Fünfte Lebenswoche

Die Herztöne können schon mit einem Elektro-Kardiogramm gehört werden. Das Herz pumpt bereits vom Kind selbst erzeugtes Blut mit 140–150 Schlägen in der Minute durch den Körper. Luftröhre und Bauchspeicheldrüse werden erkennbar. (Grösse des Embryos: ca. 1cm)
Sechste Lebenswoche

Das Kind nimmt bereits erste Informationen aus seiner kleinen Umgebung auf: die Lage in der Gebärmutter, den Druck auf den Körper, die Temperaturunterschiede. Mit der Elektroenzephalografie sind die Gehirnströme messbar. Das Skelett ist in Knorpelchen vorhanden, die Bildung der Muskulatur ist weit fortgeschritten. Jede Minute bilden sich etwa 100'000 neue Nervenzellen. (Grösse des Embryos: ca. 1,5cm)
Siebte Lebenswoche

Alle Organsysteme sind angelegt. Es entwickelt sich nichts Neues mehr. Es braucht nur noch Nahrung und Zeit, um zu wachsen und zu reifen. Im Kiefer bilden sich Knospen für die Milchzähne. Die Grundlage des Sehens ist gelegt, indem die Netzhaut der Augen mit dem Gehirn verbunden ist. Der Gleichgewichtssinn im Ohr ist bereits vorhanden, und auch das Tröpfchen Urin wird durch die Nieren ausgeschieden (Grösse des Embryos: ca. 2cm)
Achte Lebenswoche

Das Kind hat seine eigenen unverwechselbaren Fingerabdrücke, die es sein ganzes Leben behalten wird. Es macht Atembewegungen und kann schon schlucken, wenn es das Fruchtwasser trinkt. Auf der Innenfläche seiner Hände entsteht die zarte Zeichnung der Handlinien. Die Knorpelchen beginnen sich zu verdichten und wandeln sich in Knochen um. Ihre endgültige Form werden die Knochen des Skeletts erst viele Jahre später, beim Übergang ins Erwachsenenleben, erreichen. (Grösse des Embryos: ca. 4 cm). Ab diesem Zeitpunkt lautet die medizinische Bezeichnung des Kindes nicht mehr Embryo, sondern Fötus.







