Schweizerische Hilfe für Mutter und Kind (SHMK)

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Hilfsgesuche im Jahr 2010

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33 Gründe für ein Baby und gegen eine Abtreibung

33 Gründe für ein Baby und gegen eine Abtreibung

33 Gründe für ein Baby und gegen eine Abtreibung
Die Geschichten des Monats

Die Geschichten des Monats

Ein Gespräch mit der SHMK lohnt sich

SHMK setzt sich gegen Abtreibungen ein

Schülerin mit Plädoyer online sehr erfolgreich!

Eine Siebtklässlerin hat es gewagt, mit einem Plädoyer gegen Abtreibung zum Rhetorik-Wettbewerb ihrer Schule anzutreten. Die 12-jährige Lia übte ihre fünfminütige Ansprache vor einer Kamera, gewann den Wettbewerb und stellte ihren 5-Minuten-Film ins Internet. Über 1'000'000 Mal wurde ihr Plädoyer seit Februar 2009 angeschaut.

Für das Kind kämpfen und es trotzdem verlieren...

Die SHMK setzt sich gegen Abtreibungen ein und zeigt Alternativen auf.

Eine Abtreibung ablehnen und das Kind trotzdem verlieren...

Anfang Juni dieses Jahres kommt ein Anruf an die Notrufzentrale der Schweizerischen Hilfe für Mutter und Kind. Es meldet sich eine junge Frau. Nach wenigen Worten ist sie den Tränen nahe. Sie sei in der 9. Woche schwanger und hätte so gerne das Kind. Aber sie sei noch Studentin und ihre Eltern seien völlig gegen das Kind und drängten zu einer Abtreibung! Sie erzählt weiter, dass sie noch Zuhause wohne und bald heiraten wolle. Ihr Zukünftiger sei aber arbeitslos, weshalb er sie finanziell nicht unterstützen könne. Auch das Sozialamt würde ihr nicht helfen, weil sie Studentin sei. Die Eltern drohten ihr, die finanzielle Unterstützung zu entziehen, wenn sie die Abtreibung nicht machen lasse! Sie wisse deshalb nicht mehr ein noch aus!

Die Beraterin hört zu und vereinbart sofort einen Besprechungstermin am Wohnort der jungen Frau, damit die Mutter beim Gespräch dabei sein könne. Tags darauf besteigt die Beraterin zusammen mit einer Kollegin das Beratungsmobil und fährt zum Wohnort. Dort angekommen stellen sie fest, dass die Mutter nicht im Geringsten bereit ist von ihrem Standpunkt abzurücken. Deshalb verabschieden sie sich wieder freundlich und setzen das Gespräch einen Moment später im Beratungsmobil mit der Tochter allein fort.

Sie unterbreiten ihr nun folgendes Hilfsangebot: Zum einen würden sie ihr eine unentgeltliche Rechtsberatung zur Seite stellen, damit sie sich für ihr Kind wehren könne. Zum anderen würde die SHMK die Babyaussteuer übernehmen und sie während der ganzen Schwangerschaft und auch danach begleiten, und wenn nötig auch finanziell unterstützen. Drei Wochen später meldet sich die junge Frau wieder per Telefon. Sie sagt hoch erfreut: «Meine Mutter hat ihre Meinung geändert! Sie ist jetzt auch für das Kind! Die Mutter hat sogar begonnen, für das Baby zu stricken!»

Anfangs Juli kommt es anders als erwartet: Das Baby, das vorher noch ganz munter gewesen ist – die Mutter hat es auf dem Bildschirm beim Gynäkologen gut sehen können – bewegt sich nicht mehr. Kurz darauf kommt es zur Fehlgeburt. Die Trauer ist gross!

Die Beraterin versucht die junge Mutter zu trösten. Sie sagt ihr, dass sie eine gute Mutter sei und ihr Kind angenommen und für es gekämpft habe. Bei der Stiftung mache man immer wieder die Erfahrung, dass eine Fehlgeburt zwar schmerzhaft, aber wesentlich einfacher zu verarbeiten sei als eine Abtreibung. Sie solle den Mut nicht verlieren. Die Schweizerische Hilfe für Mutter und Kind sei auch später immer für sie da!