Hilfsgesuche im Jahr 2010
1490
33 Gründe für ein Baby und gegen eine Abtreibung
- Weil kein anderes Wort so zärtlich klingt wie «Mamma»
- Weil Kinder tausendmal sagen: «Ich hab dich lieb»
- Weil ich stolz sein darf, Mutter zu sein
- Weil die Zeit mit einem Kind spannender ist als Disco
- Weil mich niemand zwingen kann, Nein zum Baby zu sagen
- Weil ein Baby hilft, viele Probleme zu lösen
- Weil ein Nein zum Baby nur Probleme schafft
- Weil ein Baby mein Selbstwertgefühl steigert
- Weil ich weiss, dass ich nie wieder allein bin, auch im Alter nicht
- Weil ich Kindergeld bekomme
- Weil ein Baby Zukunft bedeutet
- Weil die Welt dringend neue Talente braucht
- Weil das Baby mich braucht
- Weil ein Baby der schönste Liebesbeweis ist
- Weil Gott will, dass Babys leben
- Weil es so schön ist, einen Namen zu suchen
- Weil Kinder glücklich machen
- Weil es so schön ist, in Kinderaugen zu blicken
- Weil Babylachen noch schöner klingt als die schönste Melodie
- Weil ein Baby ein Mensch ist, ganz unschuldig und rein
- Weil man mit Kindern länger jung bleibt
- Weil schwangere Frauen von Tag zu Tag schöner werden – sie strahlen von innen
- Weil man endlich wieder Märchen (vor)lesen kann
- Weil ein Babylachen bei der Mutter Glückshormone ausschüttet
- Weil dieses Land mehr Liebe braucht
- Weil Babys so gut riechen
- Weil ein Kind Fragen stellt, über die man selbst nachdenken sollte
- Weil nichts auf der Welt sich zarter anfühlt als Babyhaut
- Weil man am Strand wieder Sandburgen bauen darf
- Weil Kinder zu haben tausendmal schöner ist als Hunde, Katzen oder Schildkröten
- Weil man Kinder so süss anziehen kann
- Weil es das schönste Baby der Welt wird
- Weil Gott in der Bibel gesagt hat: «Seid fruchtbar und mehret euch!» (1. Mose 1,2)
"Heilt mich nicht – mein Kind soll leben"
Eine Abtreibung kam für Malgorzata Stefanelli-Burakowska nicht in Frage - obschon es für sie selbst den Tod bedeutete.

SHMK-Nachrichten: Malgorzata Stefanelli-Burakowska rettet das Leben ihres ungeborenen Kindes und entscheidet sich gegen eine Abtreibung
Am 6. November 2010 wurde in der Provinz Reggio Emilia in Italien die 39jährige Polin Malgorzata Stefanelli-Burakowska zu Grabe getragen. An Brustkrebs erkrankt, verzichtete sie während der Schwangerschaft auf die rettende Chemotherapie. Eine Abtreibung zog sie nie in Erwägung. Ihr Sohn Gabriel kam gesund zur Welt, sie aber starb am 2. November 2010.
Eine Frau, die es verdient, erwähnt zu werden: Malgorzata Stefanelli-Burakowska. Dank ihres Lebensopfers darf ihr Sohn Gabriel heute leben – am 26. März wird er zwei Jahre alt. Malgorzata zweifelte keinen Moment, als sie sich während der Schwangerschaft entscheiden sollte – entweder das Kind oder ich. Sie entschied sich für das Kind und gegen eine Abtreibung. Ihr Mann, Adelmo Stefanelli, ist Zeuge: "Sie war fest entschieden, sich zu opfern. Sie zweifelte nicht, als der Arzt ihr prophezeite, wenn sie keine Abtreibung machen lasse und die Behandlung weiterführe, sei ihr Los sicher. Sie wollte das Kind um jeden Preis schützen."
Vor vier Jahren wurde bei Malgorzata ein bösartiger Brustkrebs diagnostiziert. Mitten in der Chemotherapie wurde sie jedoch schwanger und unterbrach darauf sogleich die Behandlung. Als der kleine Gabriel auf die Welt kam, setzte Malgorzata die Chemotherapie wieder fort, doch der Krebs war bereits zu weit fortgeschritten …
Beerdigung in Castelnovo
"Malgorzata liebte das Leben", sagte Pfarrer Don Evangelista Margini an der Beerdigung, "aber sie hatte sich entschieden, das Recht ihres Kindes zu verteidigen und eine Abtreibung abzulehnen." Und Pfarrer Don William Neviani: "Sie glaubte an das Leben und an die Solidarität. Sie glaubte an Gott und hoffte auf ihn, der uns die Kraft gibt, auch mitten in den Schwierigkeiten voranzuschreiten."
Die Familie wurde von vielen Menschen aus der Gemeinde unterstützt, in einer Umarmung der Liebe und der Freundschaft. Ob Malgorzata ihrem Sohn einen Brief hinterlassen hat, wissen wir nicht. Die Italienerin Maria Cristina Cella Mocellin, die 1995 für ihr Kind gestorben war, hinterliess ihrem Sohn Riccardo folgende Worte: "Wenn ich dich anschaue und dich so wunderschön vor mir sehe, denke ich, dass es kein Leiden gibt, das sich nicht lohnen würde, für ein Kind auszuhalten."







