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Nach der Krise Freude am Kind
Leonies erste Reaktion: Jetzt ein Kind geht doch nicht! Heute ist sie mit Freude Mutter.

Das Unvorstellbare ist möglich!

Leonie (23) steht vor dem Abschluss ihrer Berufsausbildung, als sie entdeckt, dass sie schwanger ist. Sie ist wie erstarrt. Ihre Beziehung zum Kindsvater ist noch frisch, und als sie es ihm mitteilt, zeigt er ihr die kalte Schulter. «Abtreiben», sagt er emotionslos und lässt sie allein.

Nach der Reaktion des Kindsvaters ist Leonie verzweifelt, weint unablässig, isst kaum mehr. Ihre Gedanken sind von Angst geprägt und die Sorge um ihre Zukunft lastet schwer. In ihrer Not vereinbart sie einen Termin für eine Abtreibung. Doch Zweifel nagen an ihr – geht es wirklich nicht anders? Sie sucht nach Rat und findet im Internet die SHMK. Zögernd, mit einem Funken Hoffnung, meldet sie sich – ein Schritt, der ihr Leben verändern wird.

Ein Gespräch, das Hoffnung gibt

Einer SHMK-Beraterin schüttet Leonie ihr Herz aus. Sie sei nicht bereit für ein Kind – das gehe nicht und sei unvorstellbar. Der Kindsvater lehne jede Verantwortung ab und wiederhole nur: «Abtreiben.» Die bevorstehende Abschlussprüfung laste schwer auf ihr, und ihre Zukunft sehe wie ein dunkler Tunnel aus. Sie gesteht, dass sie einen Termin für die Abtreibung hat, aber unsicher sei. Wie für sie ein Leben mit einem Kind aussehen würde, könne sie sich nicht vorstellen.

Die Beraterin hört geduldig zu, ohne zu urteilen. Sie erklärt, wie die SHMK Frauen in solchen Krisen beisteht: mit einfühlsamer Beratung und praktischer Unterstützung. Sie vermittelt der jungen Frau einen neuen Blick auf ihre Lage. Leonie spürt zum ersten Mal, dass sie nicht allein ist. Berührt von dieser Perspektive, vereinbart sie ein persönliches Treffen mit der Beraterin.

Schritte aus der Dunkelheit

Bei der SHMK schildert Leonie ihre Ängste im Detail: Wie soll sie ein Kind versorgen? Wie ihre Ausbildung abschliessen? Was, wenn der Vater sich weigert, sie zu unterstützen? Die Beraterin nimmt sich Zeit und geht auf jede Sorge ein. Sie erklärt ihr, dass ihr gesetzliche Ansprüche wie Unterhalt zustehen, unabhängig von der Haltung des Vaters. Die SHMK unterstützt mit finanzieller und materieller Hilfe, Babyausstattung und individueller Begleitung, indem sie unter anderem auch verzögerte Zahlungen, die Frauen zustehen, überbrückt, damit keine Mutter in Not gerät. Leonie erfährt von Mutterschaftsleistungen, weiteren Hilfen und wie sie ihren Alltag organisieren kann, ohne alles allein zu stemmen.

Die Beraterin zeigt ihr auch, wie sie ihre Prüfungsvorbereitung planen kann. Sie spricht auch über Kinderbetreuungsmöglichkeiten, welche die junge Frau entlasten könnten.

Langsam keimt Hoffnung in Leonie auf: Mit dieser Unterstützung ist ein Leben mit ihrem Kind nicht so unvorstellbar, wie es ihr zuerst vorgekommen ist, sondern machbar. Sie entscheidet sich, die Beratung fortzusetzen, und merkt, wie ihre Ängste kleiner werden.

Freude am Kind

Mit wachsender Zuversicht, ihr Kind versorgen zu können, spürt Leonie eine tiefe Freude. Eines Tages sagt sie der Beraterin entschlossen, dass sie ihr Kind behalten will. Die Beraterin hilft, ihre finanzielle Lage zu sichern, und zeigt ihr, wie sie jetzt eine Arbeitsstelle für die Zeit nach der Ausbildung finden kann. Sie ist eine verlässliche Anlaufstelle und unterstützt die junge Mutter bei der Planung des Lebens mit dem Baby. Die SHMK stellt eine gut erhaltene Babyausstattung bereit – vom Kinderwagen bis zu winzigen Stramplern.

Während der Schwangerschaft besteht Leonie ihre Abschlussprüfungen mit guten Noten, ein Erfolg, der sie mit Stolz erfüllt. Kurz darauf bringt sie eine gesunde Tochter zur Welt. Am Tag der Geburt schreibt sie voller Freude ihrer Beraterin, dass ihr Baby da ist und bedankt sich sehr herzlich.

Die SHMK begleitet sie weiter, hilft bei der Durchsetzung ihrer Ansprüche und unterstützt mit bedarfsgerechter finanzieller Hilfe sowie Material für ihr Baby, sodass Leonie ihr neues Leben als Mutter mit Mut beginnen kann.