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Tim Tebow
Profisportler Tim Tebow: Auf den Philippinen baute er ein Kinderspital. (Foto: Ed Clemente Photography [CC BY-SA 3.0])

Profisportler, der abgetrieben werden sollte, baut Kinderspital

Tim Tebow ist einer der berühmtesten Sportler im amerikanischen Fussball. Seit 2010 spielt er in der National Football League, der obersten US-amerikanischen Profiliga, und verdient damit Millionen. Im selben Jahr gründete Tebow auch die christlich ausgerichtete Tim-Tebow- Stiftung. Diese hilft bedürftigen und kranken Kindern weltweit mit verschiedenen Projekten.

Bekannt ist Tebow nicht nur wegen seiner sportlichen Karriere, sondern auch weil er öffentlich zu seiner Überzeugung steht. So wird seine Gebetsgeste, bei der er anlässlich von Sportveranstaltungen in Stadien einen Moment in Stille niederkniet, «Tebowing» genannt. Sie hat mittlerweile in Amerika zahlreiche Nachahmer.

Ein Spital für Kinder

Es lag auf der Linie der Tim-Tebow-Stiftung, ein Kinderspital in ärmeren Ländern zu bauen und zu betreiben helfen. Insbesondere Kinder, die sonst keine Chance auf eine Behandlung hätten, sollen so kostengünstige Therapien erhalten. Im Mai 2015 war es soweit. Man konnte die offizielle Eröffnung des Tebow CURE Hospital in Davao City auf den Philippinen offiziell feiern. Warum auf den Philippinen?

Tebow dank Mutter der Abtreibung entkommen

Um das zu verstehen, muss man den philippinischen Hintergrund zu Beginn von Tebows Leben kennen. Seine Eltern, Amerikaner, lebten eine Zeitlang auf den Philippinen. Als seine Mutter mit Tim schwanger war, drängten die Ärzte zur Abtreibung. Es wäre der einzige Weg, um ihr Leben zu retten. Sie beschrieben das Baby als fötalen Tumor, der entfernt werden sollte, so Tebow gemäss lifenews.com. Doch seine Mutter lehnte die Abtreibung ab und so kam Tim auf den Philippinen zur Welt. Mutter und Sohn überlebten! Dem Mut von Tebows Mutter verdanken heute viele Kinder ein besseres Leben.